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Der Weg zum Traumjob in den Medien – Medienstudiengänge in Deutschland

Die Medienbranche gehört seit Längerem zu den beliebtesten Arbeitsfeldern. Dabei führt der Weg zum persönlichen Traumjob in der Regel über das Absolvieren eines entsprechenden Studiengangs.

Das weite Feld der Medienberufe

Zunächst gilt es sich darüber klar zu werden, welche konkrete Richtung eingeschlagen werden soll. Möchten Sie gestalterisch tätig werden? Dann bieten sich Medienstudiengänge wie Kommunikationsdesign (häufig auch Visuelle Kommunikation oder Grafikdesign genannt) oder Game-Design an, auch speziellere Fachrichtungen wie Virtual Design oder Animation stehen im kreativen Bereich zur Verfügung. Oder liegt Ihre Leidenschaft und Begabung eher im Verfassen gut lesbarer und aussagekräftiger Texte? Dann warten interessante Medienstudiengänge wie beispielsweise Journalismus bzw. Kommunikationswissenschaften auf Sie. Betriebswirtschaftlich Interessierte wählen eine Fachrichtung wie Medienwirtschaft oder Medienmanagement, technisch Begeisterte vertiefen ihr Wissen in den Studiengängen Medieninformatik, Informatik für audiovisuelle Medien oder Druck- und Medientechnologie.

Die Ausbildungsstätten

Diese und viele weitere Medienstudiengänge werden in Deutschland sowohl an staatlichen Universitäten, Kunstakademien und Fachhochschulen angeboten als auch an privaten Instituten, wo die Studenten jedoch bis zu 1000 Euro pro Monat in ihre Ausbildung investieren müssen. Dennoch wählen viele diesen teuren Weg, da die Aufnahme in einen der begehrten Studienplätze an den staatlichen Hochschulen meist nur über einen langwierigen Aufnahmeprozess mit Mappen und Eignungsprüfungen führt. Denn die Anzahl der pro Semester aufgenommenen Studenten ist stark begrenzt, da die intensive Ausbildung im Medienbereich oft nur in kleineren Gruppen sinnvoll ist, so dass der Dozent sich ausreichend Zeit für jeden Studenten nehmen kann und diese ihre Kreativität frei entfalten und sich an den entsprechend ausgestatteten Ausbildungsstätten beliebig ausprobieren können.

Bild: bigstockphoto.com / OPOLJA