Wie funktioniert Iris-Fotografie?

Die Iris des menschlichen Auges hat nur einen Durchmesser von etwa einem Zentimeter. Normalerweise erkennen wir zwar, welche Farbe ein Auge hat und auch, dass die Iris unterschiedliche Strukturen aufweist. Die Schönheit und Einzigartigkeit des individuellen Auges ist jedoch mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Die Irisfotografie erschließt in der Vergrößerung die Feinheiten der Regenbogenhaut und macht sie für den Betrachter sichtbar – für diagnostische Zwecke, beispielsweise in der Iridiologie, aber auch zum ästhetischen Vergnügen.

Raffinierte Technik zeigt die Schönheit der Iris

Und wie funktioniert Iris-Fotografie? Wer seine Iris fotografieren lassen möchte, muss für mehrere Sekunden den Kopf ruhig halten und geradeaus gucken. Während der Aufnahme wird die Iris mit schwachem Licht angeleuchtet, um die Augen zu schonen. Harte Kontaktlinsen müssen wegen der Reflexe aus dem Auge genommen werden, weiche können im Auge bleiben. Zum Einsatz kommen eine Kombination aus Kamera und Makroobjektiv und eine Software zur digitalen Bearbeitung der Aufnahmen. Dabei werden zum Beispiel störende Reflexionen entfernt, die als Lichtpunkte während der Belichtung entstehen. Auch der Kontrast und die Farben des Fotos werden bei Bedarf angepasst. Professionelle Makroaufnahmen für private und gewerbliche Zwecke erhalten Sie bei Bildfotograf.ch. Auf der Webseite finden Sie auch einige hilfreiche Tipps zu diesem Thema. Außerdem können Fotografie-Einsteiger dort auch Fotokurse belegen.

Die Vergrößerung macht den Unterschied

Die digitalen Aufnahmen müssen in hoher Auflösung gemacht werden, denn das fotografierte Objekt soll am Ende stark vergrößert werden. Für einen Ausdruck im Format DIN A 5 sind mindestens etwa vier Millionen Pixel erforderlich, für größere Formate sollten es acht bis zehn Millionen Pixel sein.

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