So gelingen stimmungsvolle Bilder im Freien: Tipps für die Outdoor-Fotografie

Im Studio steht Fotografen ihr ganzes Equipment sofort zur Verfügung und sie fotografieren frei gestaltbare Motive unter kontrollierten Lichtbedingungen. Das Aufnehmen in der freien Natur erfordert hingegen mehr an Planung und Vorbereitung. Wenn Sie bei der Outdoor-Fotografie einige Tipps beachten, können auch draußen tolle Bilder wie beispielsweise die von Lisa Berg gelingen:

Kamera und Ausrüstung

Viele Anfänger träumen von einer umfangreichen Fotoausrüstung mit allerlei Objektiven und Filtern. Doch die vielfältigen Möglichkeiten überfordern den Einsteiger schnell. Eine gute Systemkamera mit schnellem Hybrid-Autofokus und einem hochwertigen Zoom-Objektiv im mittleren Brennweitenbereich liefert mehr als genug Funktionen für den Neuling. Mit zunehmender Erfahrung lassen sich weitere Objektive und Aufsätze gezielt hinzukaufen. Bei Thomas Rathay können Sie Kurse und Workshops belegen, um die Outdoor-Fotografie grundlegend zu erlernen oder vorhandene Kenntnisse zu vertiefen.

Outdoor-Fotografen benötigen darüber hinaus zusätzliche Ausrüstung für die Arbeit im Freien. Unverzichtbar sind wetterfeste Kleidung, ein angenehm zu tragender Rucksack und eine Landkarte oder ein Smartphone mit einer Offline-Karten-App. Ebenso wichtig sind Ersatzakkus oder eine Powerbank sowie wasserfeste Fototaschen oder große Gefrierbeutel, die das empfindliche Equipment vor Nässe und Schmutz schützen.

Einstellungen und Motive

Viele moderne Digital-Kameras haben vordefinierte Aufnahmeprofile, auf die erfahrene Fotografen bewusst verzichten. Die besten Aufnahmen gelingen, wenn Einstellungen wie ISO-Wert, Weißabgleich, Blendenöffnung, Kontrast und Sättigung dem Motiv, den Lichtverhältnissen und dem gewünschten Effekt entsprechen. Überhaupt spielt das Licht bei der Fotografie eine entscheidende Rolle. Viele Fotografen schwören auf die „magische Stunde“, die zwei bis drei Stunden um Sonnenauf- und -untergang herum liegt. Es herrscht ein warmes Licht, das schräg einfällt und tiefe, stimmungsvolle Schatten erzeugt.

Allerdings müssen es nicht immer sonnige Bilder sein. Ein grauer, nebeliger Regentag hat eine ganz eigene Stimmung, die sich gut mit farbenfrohen Vordergrundobjekten verträgt. Für noch mehr Abwechslung sorgen ungewöhnliche Perspektiven. Fotos, die im Liegen oder von oben herab aufgenommen wurden, heben sich von der Masse ab und vermitteln einen eigenen Stil.

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Bild: Unsplash.com / Denys Nevozhai

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